Demokr.

Fakten - zur Situation in der Demokratischen Republik Kongo

 

• Im „Human Development Index 2014“, dem Index der menschlichen Entwicklung, der jedes Jahr von der UNO herausgegeben wird, steht  die D.R.Congo von 187 erfassten Staaten der Welt auf dem 186. Platz. Nur Niger ist noch einen Platz schlechter. Im „Human Development Index 2013“ stand die D.R.Congo auf dem 187. Platz. Seit Jahren befindet sich die D.R.Congo bei der Gesamtdarstellung der menschlichen Entwicklung in den einzelnen Ländern auf den letzten Plätzen. Das wird im demnächst erscheinenden Index 2015 erneut seine Bestätigung finden. Norwegen, Australien und die Schweiz belegen Platz 1-3, Deutschland ist 6.

• Das BruttoNationalEinkommen (Gesamteinkommen einer Volkswirtschaft) pro Jahr beträgt in der D.R.Congo pro Kopf 444 $ und ist weltweit das niedrigste. Das gibt Auskunft über den Zustand der wirtschaftlichen Situation. Für Deutschland sind 43 000 $, für Norwegen sogar 64 000 $ pro Kopf BruttoNationalEinkommen errechnet worden.

• Durchschnittlich bringt eine kongolesische Frau 6 Kinder zur Welt. Vor 10 Jahren waren es noch 7 Kinder. Nur in Burundi, Tschad, Niger, Somalia und Mali ist die Geburtenrate geringfügig höher. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt gegenwärtig bei 50 Jahren.

• Im Bereich Bildung wird die Alphabetisierung bei den 15-24 Jährigen mit 66 % angegeben. Das bedeutet, dass 34 %, also rund 1/3 der Jugendlichen, weder lesen noch schreiben können. Tendenz steigend. Die durchschnittliche Schulbesuchsdauer wird mit 3,1 Jahren angegeben.

• Die D.R.Congo gehört weltweit zu den fünf Ländern, die die höchsten Flüchtlingszahlen haben. In konkreten Zahlen heißt das: Im Jahre 2013 befanden sich 2,77 Millionen Binnenflüchtlinge auf der Flucht, Kongolesen, die auf Grund von kriegerischen Auseinandersetzungen aus ihren Dörfern geflüchtet sind oder vertrieben wurden.
Hinzu kommen 510 000 Auslandsflüchtlinge, also über eine halbe Million Menschen, die aus umliegenden afrikanischen Staaten in die D.R.Congo  geflüchtet sind. Die Zahlen dürften 2015 noch höher liegen. Und das in einem Land, das am Ende der Tabelle über die menschliche Entwicklung steht. Was ist das für eine Herausforderung für eines der ärmsten Länder der Welt.

Übrigens:
Im unserem „Kinderhaus Kiki Bolingo“ in Maluku haben vier Mädchen, unbegleitete Kinder, wie das im Flüchtlingsverwaltungsjargon heißt und von denen zwei extra von der UNO aus dem Ostkongo nach Kinshasa ausgeflogen wurden, ein neues Zuhause und Geborgenheit gefunden.

Altenburg, den 01.12.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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