Gesundheitszentrum (Bau ab 2017 geplant)

Centre de santé
Dispensaire – Maternité

1 Gebäudeteil mit einem Empfangsraum, zwei Untersuchungs- und Behandlungszimmern,
   einem Labor, einer Apotheke, einem Krankenzimmer für die kurzzeitige Aufnahme von zwei Notfallpatienten und ein WC.

1 Gebäudeteil mit einer Entbindungsstation.

Ein wichtiger Bestandteil des Projektes wird ein Gesundheitszentrum sein.
Der Auftrag des Gesundheitszentrums ist die Behandlung aller Kinder auf dem Gelände, der Kinder des Kinderhauses sowie der Kinder der Schule. Außerdem wird das Zentrum für die Bevölkerung im Umfeld des Projekts in medizinischen und hygienischen Fragen zur Verfügung stehen.


Das Gesundheitszentrum nimmt in einer Dispensaire alle Behandlungen in Erster Hilfe vor. Es werden Malariatests gemacht. Medikamente zur Behandlung von Malaria und Informationen zum Schutz gegen Malaria weitergegeben, der Gebrauch von Moskitonetzen wird empfohlen und an die Bevölkerung werden Moskitonetze verteilt. Es werden Impfprogramme organisiert und Impfungen durchgeführt. Jungen Müttern werden Veranstaltungen über den Schutz vor Infektions- und Kinderkrankheiten und eine Einführung in Kinderhygiene angeboten. Lungenentzündung, Durchfall und Malaria töten viele Kinder. Eine besondere Bedrohung der Kinder stellen immer wieder Erkrankungen an Masern und Tuberkulose dar, alles vermeidbare oder heilbare Krankheiten.
Zusätzlich engagiert sich das Zentrum in der HIV/AIDS-Aufklärung.

Wie schwierig die medizinische Versorgung der Bevölkerung in der Demokratischen Republik Kongo ist, wird aus folgender Statistik deutlich:
Im Kongo entfällt auf 10 000 Einwohner 1 Arzt, in Deutschland auf 257 Einwohner 1 Arzt.
Aus diesem Grunde kommt den Gesundheitszentren mit einer poliklinischen Ausrichtung eine große Bedeutung zu. In ihm spielen gut ausgebildete Krankenpfleger und Schwestern eine wichtige Rolle. (Siehe auch auf unserer Homepage unter Bereich „Kongo/Gesundheitswesen im Kongo“) Link zu www.factfish.com/de/statistik/ärzte+pro+1000+einwohner

 

Kindersterblichkeit

Die Demokratische Republik Kongo gehört neben Somalia, Tschad und Angola zu den Ländern mit der höchsten Kindersterblichkeit bei Kindern unter 5 Jahren. Sie wird 2013 mit 20,7 % angegeben. Das bedeutet, dass nahezu jedes fünfte Kind vor dem Erreichen des 5.Lebensjahres stirbt. Auf Reiseplänen in ICEs der DB Bahn werben „Die Johanniter“ um Spenden für ihre Arbeit im Kongo mit der Information:
„Während der Dauer einer Zugfahrt von Hamburg nach München sterben in der Demokratischen Republik Kongo 85 Neugeborene direkt nach ihrer Geburt an leicht vermeidbaren Krankheiten oder Komplikationen.“

Link zu  www.aerzte-ohne-grenzen.at/countryregion/democratic-republic-congo

 

Müttersterblichkeit

Tausende Mütter sterben durch Komplikationen bei der Schwangerschaft oder der Geburt. Geburten sind immer noch lebensgefährlich. Es ist notwendig, Schwangere mit Vorsorgeuntersuchungen und nach der Entbindung zu betreuen.

Link zu  www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=34181


Es werden zurzeit konkrete Überlegungen angestellt, um die Einrichtung und das Betreiben einer dringend notwendigen Entbindungsstation als wichtigsten Bestandteil des Gesundheitszentrums zu realisieren. Dabei ist das größte Problem, wie der Bau und die Ausstattung des Gesundheitszentrums finanziert werden kann.

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Veranstaltungen

Keine aktuellen Veranstaltungen.

Kurzmeldungen

Spendenkonto

Spendenkonto Kongo
Kyffhäusersparkasse
IBAN  DE21 8205 5000 3100 0244 42
BIC     HELA DEF1 KYF
Hilfe für Menschen im Kongo
Deutsche Skatbank
IBAN  DE26 8306 5408 0004 4360 67
BIC     GENO DEF1 SLR
Hilfe für Menschen im Kongo

Sparkasse Altenburger Land

IBAN  DE70 8305 0200 1200 0027 99
BIC     HELA DEF1 ALT

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